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10. Oktober 2013 – 12:02

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Leseliste Q3/2016

Eingereicht on 30. September 2016 – 23:59

Literatur-, Web- und Pressefunde

gefunden im 3. Quartal 2016:

  • Geschlechterdebatte: Das Drama der begabten Frau Essay von Rebecca Newberger Goldstein
    Eine neue Studie belegt, dass Männer in Wissenschaften und Künsten die Vormacht halten, in denen angeblich nur geborene Genies Erfolg haben.
    Die Autorin ist Schriftstellerin und unterrichtet Philosophie an der New York University. Im September 2015 verlieh ihr Barack Obama die National Humanities Medal. Der Text ist eine der Antworten auf die Frage des Jahres, die das Onlinemagazin Edge.org insgesamt 197 Wissenschaftlern, Intellektuellen und Künstlern gestellt hat. Sie lautet: „Welche Nachricht war für Sie wichtig?“ Übersetzung: Susan Vahabzadeh
    Unbedingt lesenswerter Artikel, der uns darüber nachdenken lässt, was wir glauben wieviel der Erfolg einzig von angeborener Brillanz abhängt, jener Art von unbearbeiteter Intelligenzkraft, die man nicht lehren kann und die von keinem noch so gewissenhaften Arbeitsaufwand zu beeinflussen ist.
    >> Essay auf sueddeutsche.de
    >> The En-Gendering Of Genius Original auf edge.org
  • Was kreative Menschen gemeinsam haben von Till Eckert
    leicht lesbarer, journalistischer Übersichtsartikel zur schnellen Orientierung mit vielen Verweisen auf (z.T. wissenschaftliche) Literatur
    >> Artikel auf ze.tt
  • Studiengänge: Ist viel besser? Sechs Positionen von Frank Ziegele, Volker Meyer-Guckel, Sandra Richter, Tanjev Schultz, Armin Nassehi, Caroline Rehner
    Das große Angebot an Studiengängen spaltet die Hochschulen und entfacht eine Debatte um die Tiefe der akademischen Ausbildung. Sechs Stimmen zum Streit.
    Beitrag zu einer Debatte, die auch für das Design geführt werden sollte. Die einzelnen Positionen sind nicht ausgiebig diskutiert, aber auf Grund des Hintergrundes der Personen (Geschäftsführer des CHE, Mitglied des Wissenschaftsrates …) sicher sehr reflektiert. Sie sammeln zudem viele unterschiedlichen Aspekte.
    Artikel veröffentlicht in DIE ZEIT Nr. 31/2016 vom 21.7.2016.
    >> Artikel auf ZON
  • Flüchtlingskrise: Risse in der Fassade von Jana Simon
    Eine Schule in Gera zeigt, wie sich die Menschen in Deutschland entfremdet haben.
    Warum ein solcher Text als Leseempfehlung für Designdidaktik? Ich habe im letzten Semester selber Erfahrungen mit Studierenden gemacht, die Ansichten von Pegida, Reichsbürgerbewegung und AFD im Seminar vertraten. Auch wenn der längere Artikel über die Situation an einem Gymnasium berichtet, so geht er doch auf Probleme und Situationen ein, denen wir uns als Hochschullehrer werden stellen müssen. Zunehmend. Als Kulturvermittelnde wird uns das besonders hart treffen.
    Artikel veröffentlicht im ZEITMAGAZIN Nr. 32/2016 vom 12.08.2016
    >> Artikel auf zeit.de
  • Kreativität: „Unternehmen sollten ihren Mitarbeitern mehr zutrauen“ Interview von Tina Groll mit Stefanie Dörflinger
    Druck, Angst und Stress verhindern Kreativität und führen dazu, dass Mitarbeiter verstummen, sagt die Beraterin Stefanie Dörflinger. Innovationen entstehen aus Vertrauen.
    Position zum Stellenwert der Kreativität im gewerblichen Kontext
    >> Interview auf ZON
  • Privatdozenten: Eine Frage der Lehre von Miriam Gebhardt
    Privatdozenten werden von den Universitäten nicht bezahlt. Dagegen klagt jetzt ein Philosophieprofessor aus Regensburg.
    Nun kennt das Design zwar keine Privatdozenten (es sind Habilitierte, die zur Erhaltung des Titels zur Lehre gezwungen sind), aber auch im Design kennt man die Nöte unbezahlte Lehraufträge anzunehmen, um sich zu profilieren. Dazu die Autorin am Ende vom Text: der Moment, in dem sich die Frage stellt, was hinter dem schlechten Umgang mit der Intelligenz in diesem Land steckt. Und das geht uns Designlehrende schon an.
    veröffentlicht in DIE ZEIT Nr. 33/2016, 4. August 2016
    >> Artikel auf ZON

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Philip Zerweck

Philip Zerweck

Autor, Produktentwickler, Designlehrer und Designwissenschaftler

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